Kultursache
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel


Liebe Befürworter_innen eines diverseren Kulturbetriebes, liebe Leser_innen unseres Newsletters,


dieses Mal berichten wir u. a. aus unserem Verbundprojekt zur Diversitätsförderung KIWit, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Frage nach mehr Vielfalt ist in der Bundesakademie aber nicht nur ein Projekt: Themen wie Digitalisierung, Diversität oder Demokratie stellen Grundlagen und damit Querschnittsthemen über alle Programmbereiche dar, Projekte inspirieren uns, fördern den Wandel, aber ersetzen nicht eine verlässliche Struktur.


Was wir und andere Partner im Kulturbereich dringend benötigen, um aktuelle Themen kompetent anzugehen, sind Investitionen in Strukturen. Auch Förderer wissen das, aber es ändert sich leider seit Jahren wenig.

Berufliche Fort- und Weiterbildung hilft dabei, Strukturen nachhaltig zu verändern, denn »Personal« stellt wohl das Bedeutsamste der berühmten drei Ps (Personal, Programm und Publikum) dar. Also gönnen Sie als Arbeitgeber Ihren Mitarbeiter_innen mal wieder einen Besuch in Wolfenbüttel - unser Jahresprogramm 2019 ist online!
 

Ihre
Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss

 

Diversität

»Wir sind doch für alle offen!« oder: die Diversitätsfalle
von Gerda Maiwald

In der aktuellen Diskussion um Öffnungsprozesse werden verschiedene Schlagworte bemüht. Am häufigsten kommt derzeit wohl der Begriff der Diversität zum Einsatz. Diversität soll in den Bereichen Programm, Personal und Publikum Einzug halten.
Aber worüber reden wir überhaupt?
Vielfach wird Diversität gleichgesetzt mit der Repräsentanz und Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte und People of Color. Ein weites Diversitätsverständnis schließt jedoch weitere Kategorien wie Alter, körperliche Verfasstheit, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Weltanschauung und sozialen Status mit ein. »Aber wir sind doch für alle offen!« höre ich oft in diesem Kontext. Ganz so einfach ist es aber nicht. Mit einem Bekenntnis zu Vielfalt, zu humanistischen Werten und Gleichberechtigung tritt noch keine tatsächliche Veränderung vorherrschender Strukturen in Kraft. Bei ehrlicher Betrachtung des Status Quo fällt auf, dass es vielleicht weniger an der prinzipiellen Offenheit einer Kultureinrichtung mangelt, sondern vielmehr an der tatsächlichen Zugänglichkeit ebendieser. Auf physischer Ebene, wenn ich mit meinem Rollstuhl nicht in den Theatersaal gelange. Auf inhaltlicher Ebene, wenn die Ausstellung lediglich die als vermeintliche Norm dargestellten Wissensbestände wiedergibt. Auf personeller Ebene, wenn ich aufgrund bestimmter Zuschreibungen gar nicht erst zum Bewerbungsgespräch eingeladen werde. Also: wenn ich nicht mitgedacht werde und somit auch gar nicht gemeint bin.

 

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

 

 

Diversität ist Chefsache

In der ersten Förderrunde des Programms »360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft« förderte die Kulturstiftung des Bundes 17 Kultureinrichtungen auf ihrem Weg zu mehr Diversität mit rund 6 Mio. Euro. Die Einrichtungen umfassten sechs Museen, fünf Theater, fünf Bibliotheken und eine Musikschule. Gemeinsam mit der Institution sollten der bzw. die Agent_in über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren Vorschläge und Maßnahmen erarbeiten, wie sich die Institutionen diversifizieren und einen Beitrag zu einer selbstbewussten, Einwanderern gegenüber offenen Gesellschaft so gestalten können, dass die Stadtgesellschaft davon profitiert. Gerade wird die zweite Förderrunde vorbereitet, die Auswahl der Institutionen soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Wir haben ein kurzes Interview mit Anna Zosik, der Leiterin des Programms, geführt.

 

Beim Auswahlverfahren müssen die Leitungen der Häuser persönlich zum Gespräch kommen. Warum ist das so wichtig?
Das ist ein Ergebnis von vielen Prozessen, die mit Organisationsentwicklung zu tun haben. Es hat sich ganz klar gezeigt, dass Diversität ein Top-Down-Thema ist. Natürlich ist es auch wichtig, dass die Mitarbeiter_innen einer Organisation mit den Öffnungsprozessen einverstanden sind und das unterstützen. Aber um tatsächlich eine Veränderung herbeizuführen, ist es absolut notwendig, dass dezidiert die Leitung diesen Prozess vorantreiben möchte. Deshalb haben wir den zweistufigen Bewerbungsprozess gewählt. Neben dem Antrag wollen wir auch mit den Leitungen persönlich sprechen, um herauszufinden, wie stark sie tatsächlich dahinterstehen, sich diese Veränderungsprozesse wünschen und sich darauf einlassen wollen.

 

Die Fortbildung der Agent_innen findet in der Bundesakademie statt. Was erwarten Sie sich von den Fortbildungen?
Wir haben festgestellt, dass viele Menschen, die für dieses Programm zusammenkommen, sehr unterschiedliche Kompetenzen haben. Deshalb wollen wir sie in Fortbildungen dabei unterstützen, zum Beispiel auch methodisch weitere Kompetenzen zu erwerben und sich zu qualifizieren. Für uns ist die Bundesakademie ein optimaler Partner, weil diese Themen, die wir behandeln, in der Bundesakademie sehr oft schon länger Gegenstand sind. Das heißt, es ist dort eine Wissenskompetenz da. Und auch die Infrastruktur hilft uns sehr, diese Fortbildungen kompetent an einem Ort durchzuführen.

 

Das gesamte Interview lesen Sie hier.

 

 

Inspiration für mehr Diversität
An der Bundesakademie beschäftigen wir uns seit langem mit dem Thema Diversität. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, sowohl unser Programm als auch unser Personal diverser zu gestalten, damit unser »Publikum« noch vielfältiger wird. Vieles ist uns dabei schon gelungen, etwa unseren Beirat oder das Dozententeam diverser zu besetzen, an anderen Stellen haben wir noch Verbesserungspotenzial.

 

Wenn man den Begriff Diversität hört, denkt man oft an große Veränderungsprozesse, die zu bewältigen sind. Es gibt aber auch viele kleine Projekte, Initiativen und Veranstaltungen, die auf dem Weg dahin inspirierend sein können. Unsere Kolleg_innen haben mal ein paar Beispiele zusammengetragen, die ihnen in letzter Zeit positiv aufgefallen sind.

 

Franziska Schönfeld, Projektreferentin für K²
Diversität bedeutet für mich, vielfältige Stimmen sichtbar zu machen. Mitte September fand in Dresden – veranstaltet vom Kollektiv wilde pferde – ein Festivalkongress zu Familien(utopien) »Welcome to the family« – der Festivalkongress FAMILIA*FUTURA statt. Drei Tage lang begegneten sich Familien, Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Initiativen, um gemeinsam Utopien zu spinnen, neue Strategien des Zusammenlebens zu entwickeln und sich zu vernetzen. Es ging um Alltagskulturen und künstlerische Auseinandersetzungen zum Thema Familie, gestaltet von lokalen und überregionalen Akteur_innen.

 

Ein Lichtblick neben den vielen kopflastigen Veranstaltungen in letzter Zeit! Bleibt zu hoffen, dass FAMILIA*FUTURA im nächsten Jahr in die zweite Runde geht.
www.familiafutura.de

 

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

 

Welche Projekte, Veranstaltungen, Literaturtipps… zum Thema Diversität finden Sie besonders toll? Schreiben Sie uns in die Blog-Kommentare!

 

 

Aus dem Haus

••• Jahresprogramm 2019 ist online •••
Jedes Jahr am 1. Oktober geht das Programm für das kommende Jahr online. Dann wetteifern die Kolleg_innen: In welchem Programmbereich geht wohl die erste Anmeldung ein? Den internen »Wettstreit« hat diesmal der Bereich Bildende Kunst gewonnen.
Die Leitenden der sechs Programmbereiche haben 2019 wieder tolle Workshops, Tagungen und Seminare zusammengestellt. In unserem Kurzinterview erfahren Sie worauf sich die Programmleiter_innen am meisten freuen und auch wo die Herausforderungen liegen. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

 

••• Master »Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum« •••
Wer Interesse und Freude an Kultur- und Wissenschaftsvermittlung hat, kann sich ab Dezember 2018 für den weiterbildenden Master »Museumspädagogik | Bildung und Ver-mittlung im Museum« an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig bewerben. Das Studium beginnt mit dem Sommersemester im April 2019.
Der gemeinsam mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V. und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel konzipierte und realisierte Studiengang ist im Frühjahr 2017 erstmals gestartet und bietet einen akademisch geregelten Zugang zum Berufsfeld Museumspädagogik / Bildung und Vermittlung im Museum. Die Studierenden der ersten Matrikel konnten inhaltlich gehaltvolle wie abwechslungsreiche Seminareinhei-ten in Leipzig und Dresden, Berlin, München und Wolfenbüttel erleben. Neben Dozent_innen, die aus der Museumspraxis stammen, bereicherten Gastreferent_innen das Lehrangebot, um über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen für die Vermittlungsarbeit an Museen zu berichten und zu diskutieren. Bewerbungen sind ab dem 1. Dezember 2018 über das Online-Portal der HTWK Leipzig möglich. Nähere Hinweise dazu finden Sie hier.

 

  

••• Sechs neue Beiräte •••
Auf der 33. Mitgliederversammlung im Juni 2018 wurden sechs neue Beiräte gewählt. Formal berät der Beirat den Vorstand bei der Entscheidung, das jeweilige Jahresprogramm freizugeben. Gleichzeitig sind die Beiräte aber auch Berater_innen der Programmleiter_innen und stehen kontinuierlich miteinander im Austausch. Hier haben wir sie einmal kurz vorgestellt: zum Blogeintrag.

  

 

••• Lust auf politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen •••
Mein Name ist Morten Langmeier. Ich bin 19 Jahre alt und habe im September mein FSJ Kultur an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel begonnen. Von Kindesbeinen an wurde ich von meinen Eltern über unsere Geschichte aufgeklärt und besuchte mit ihnen Galerien und Museen, gleichzeitig begann ich mich auch außerhalb solcher Häuser kulturell weiterzubilden. Politisch-geschichtliche Betrachtungsweisen interessierten mich dabei besonders. Letztendlich war das der Grund mich für ein FSJ Kultur, unter anderem auch an der Bundesakademie, zu bewerben. Denn gerade jetzt stehen, meiner Meinung nach, kulturelle Einrichtungen in der Verantwortung gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung mit zu gestalten. Daran möchte ich teilhaben. Die gesamte Vorstellung von Morten Langmeier lesen Sie hier.

 

 

••• Digitale Realitäten in der Kulturellen Bildung •••
Georg Peez ist Professor für Kunstpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und beschäftigt sich in seiner Forschung und Lehre unter anderem mit dem Einsatz von Apps im Kunstunterricht sowie den Potenzialen erweiterter und virtueller Realitäten für die Kulturelle Bildung. Im Rahmen des Fachtags für Kunstschulen »Mixed Realities« im August 2018 gab er in seinem Impulsvortrag und anhand konkreter Beispiele Einblicke in Augmented Reality und Potenziale erweiterter Realitäten für kunstpädagogische Praxisfelder. Das Interview lesen Sie hier.

 

 

••• FSJ-Projekt zeigt Menschen an der Bundesakademie •••
Zum Abschluss ihres FSJ-Kultur-Jahres stellte Louisa Trapp ihr Projekt »Interviews« vor. Über einen Zeitraum von drei Monaten interviewte und fotografierte sie Teilnehmende und Dozierende an der Bundesakademie mit einem speziellen Fragenkatalog. Ziel des Projektes war es, ein Format zu entwickeln, das Gesichter abbildet und unterhalten soll, um auch für Außenstehende sichtbar zu machen, wer die Arbeit der Bundesakademie ermöglicht. Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.

 

  

••• Wer reicht Autorinnen und Autoren den kleinen Finger? •••
Natürlich gibt es unter den Autorinnen und Autoren immer einige, die reich und berühmt sind. Denken wir an J. K. Rowling, deren Vermögen die Sunday Times auf 770 Millionen Euro schätzt. Mit der Muse knutschen, im Rausch Seite um Seite in die Tasten hauen und mit ein wenig Glück geht es einem so wie der Harry-Potter-Erfinderin – so stellen sich viele, die nicht in der Buchbranche arbeiten, das Leben von Schriftstellern vor. Oder – das andere Extrem – sie haben das Bild von Spitzwegs Armen Poeten vor Augen. Der hockt im Winter im Bett, weil er kein Geld hat, sein Zimmer zu heizen. Die Wahrheit liegt beängstigend nah bei Spitzweg: Die allermeisten Autor_innen verdienen mit dem Schreiben so wenig, dass sie davon nicht leben können. Viele haben nebenher einen Brotberuf oder müssen Schreibkurse anbieten und für schlecht bezahlte Lesungen durch ganz Deutschland tingeln. Den gesamten Gastbeitrag von Sandra Uschtrin lesen Sie hier.

 

 

••• Bundesakademie mit sehr gutem Zeugnis •••
Seit 2003 werden nach den Seminaren, Tagungen und Qualifizierungsreihen regelmäßig Teilnehmenden-Befragungen durchgeführt und im Abstand von circa drei bis vier Jahren in einem Evaluationsbericht gebündelt. Jetzt ist der bereits fünfte Evaluationsbericht veröffentlicht worden und er bescheinigt der ba• ein sehr gutes Zeugnis, in einigen Teilen sogar eine stetige positive Steigerung der Ergebnisse im Sinne der Kundenzufriedenheit, aber auch in anderen für den Fort- und Weiterbildungsbetrieb wichtigen Kennzahlen. Vor allem wird aber im Vergleich der Berichte deutlich, dass die ba• es trotz immer schnellerer Veränderungen der Kultur- und Förderlandschaft und neuer Herausforderungen wie Digitalisierung und Diversität schafft, ein gleichbleibend qualitätvolles Angebot und Ambiente der kulturellen und künstlerischen beruflichen Fort- und Weiterbildung anzubieten, das nachgefragt ist. Das ist kein Grund, sich zukünftig auszuruhen, sondern steter Ansporn, noch mehr und diversere Teilnehmende mit passgenauen Angeboten zu erreichen. Die Evaluation können Sie hier downloaden.

 

  

••• 3 Fragen an Sebastian Fitzek •••
Hochspannung ist genau sein Ding. Sebastian Fitzek weiß, wie er seine Leser und Leserinnen unter Strom setzt, und so kommt sein Erfolg als Bestsellerautor nicht von ungefähr. Bevor Fitzek mit »Die Therapie« Schriftsteller wurde, hatte er bereits ein Sachbuch veröffentlicht, und zwar seine Doktorarbeit zum Urhebervertragsrecht. Seinen Titel führt Fitzek aber nicht, da er als »Doktor« bei einem Notfall nicht mit einem Lebensretter verwechselt werden möchte. Was Fitzek jenseits solcher realen Notfälle begeistert, ist das Spiel von Leben und Tod, das er in seinen Thrillern vorführt. Wenn er an seinen Romanen arbeitet, braucht er gleichsam als Kontrast zu den düsteren Stoffen einen Schreibtisch mit schönem Ausblick. Und den hat er, wenn er im Zimmer einer Bürogemeinschaft in Berlin sitzt und in einen Grunewalder Garten schaut.
Bei seinem ersten Besuch als Dozent in Wolfenbüttel kommentierte er die Romanprojekte von zwanzig Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Und sein spontaner Eindruck von der Stadt? »Wolfenbüttel hat gewiss Thriller-Potenzial«, sagt der Autor, »gerade durch die schöne Kulisse, hinter der sich Abgründe auftun könnten.« Am Rande seiner Plot-Werkstatt »Vorsicht, Hochspannung!« stellte ihm Olaf Kutzmutz drei Fragen.

 


  

Wissensplattform Kulturelle Bildung Online

 

Lektüretipps von kubi-online zum Thema Diversität 

 

Seit 2016 begleitet die Wissensplattform kubi-online die Diskurse um eine diversitätsbewusste Kulturelle Bildung. Das Themenfeld Diversität umfasst indes 18 Fachbeiträge zu Themen wie kulturelle Vielfalt, Migration, Inklusion und Integration, darunter u. a.:

  • Kulturelle Bildung in pluralen Gesellschaften: Diversität von Anfang an! Diskriminierungskritik von Anfang an! fordert Maisha-Maureen Auma. Sie positioniert sich zu Kunst, Kultur und Bildung aus der Perspektive der Diversitätsforschung und Diversitätspädagogik und hinterfragt den gesellschaftlichen Auftrag der Kulturellen Bildung.
     

  • Bettina Heinrich geht in ihrem Beitrag Das Problem mit der Komplexität der Diversität und ihrer Differenzkategorien – eine kursorische Spurensuche mit Fokus auf Gender der Frage nach: Wenn Vielfalt eine gesellschaftliche Tatsache sowie ein prägendes gesellschaftliches Strukturelement ist, wie müsste dann die strukturelle Verankerung eben dieser Vielfalt in der kulturarbeiterischen und kulturpädagogischen Konzeptentwicklung und Praxis aussehen?
     

  • Konkrete Antworten auf Fragen der Praxis diversitätsbewusster Bildung geben drei Autorinnen im Beitrag »Jenseits von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.« Nina Stoffers, Anja Schütze und Irmgard Merkt über Diversität und Diversitätsbewusstsein in der Kulturellen Bildung.

Expert_innen sind eingeladen, der Redaktion weitere Fachartikel vorzuschlagen. Kontakt: redaktion@kubi-online.de.
 

Veranstaltungen

Symposium des neuen Mitglieds der Bundesakademie AICA
Am 10. November findet das Symposium »Kunstkritik und Netzkultur – Bestandsaufnahmen aus dem Arbeitsalltag« des Kunstkritikervereins AICA Deutschland e.V. in der Kunsthalle Mannheim statt. Die Veranstaltung geht den Fragen nach, welchen Einfluss Digitalisierung und Social Media in den letzten Jahren auf die Kultur- und Kunstberichterstattung haben. Diskutiert werden die neuen Chancen und Herausforderungen für die Kultur- und Kunstberichterstattung, die Funktionsweise verschiedener – auch zukünftiger – Medienformate, neuer Begrifflichkeiten und Verschlagwortungen im Internet, der Bildung neuer Interessensgemeinschaften bzw. Interessenskonflikte sowie Möglichkeiten des Corporate Publishing. Seit Oktober 2018 ist AICA neues Mitglied der Bundesakademie für Kulturelle Bildung (– wir freuen uns auf neue Impulse aus dem Verein). Nähere Informationen zum Symposium hier.

  

 

2. Vernetzungstreffen Refugees and Queers
Am 9. November findet in Heidelberg das 2. Vernetzungstreffen des Jahres statt. Für diese Veranstaltung kooperiert das Projekt »Refugees and Queers« mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung) mit PLUS Rhein-Neckar e.V. und dem LSBTTIQ Beauftragten der Stadt Heidelberg. Das Vernetzungstreffen ist Teil der »Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar« und wird sich dem Thema »Nicht-normative Gender Identitäten und Migration/Flucht/Asyl in Deutschland« widmen. Anmeldeschluss: 31. Oktober 2018. Alle Infos hier.

 

Ausschreibungen

eye_land verlängert
Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer_innen wurde die Einsendefrist im Projekt eye_land: heimat, flucht, fotografie verlängert bis zum 16. November. Nach wie vor sind alle Einsendungen von Fotograf_innen unter 26 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung zum Thema »Heimat« willkommen. Alle Infos in vier Sprachen gibt es hier.

 

Autor_innenwettbewerb bei den Nibelungen-Festspielen
Zum dritten Mal wird ein Wettbewerb für junge Autor_innen bei den Nibelungen-Festspielen ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb soll eine kritische und gegenwärtige Auseinandersetzung mit der Sage initiiert und Dramatiker zwischen 18 und 35 Jahren, die noch nicht im Theater- und Verlagsbereich etabliert sind, sollen zum szenischen Schreiben ermutigt werden. Wer dabei sein möchte kann bis zum 5. November 2018 seine Ideenskizze zu »Hagen«, dem Wettbewerbsthema 2018/19, einreichen. Der bzw. die Preisträger_in erhält einen Hauptpreis von 10.000 Euro und auch eine Uraufführungsoption innerhalb des Kulturprogramms der Nibelungen-Festspiele. Alle Infos dazu hier.

 

Jobs

Bundesakademie sucht Verstärkung
Ab dem 1. Januar 2019, gern auch früher, suchen wir eine_n Mitarbeiter_in in Teilzeit (50%) für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing. Unser Team soll bunter und vielfältiger werden: Wir freuen uns über qualifizierte Bewerber_innen mit Zuwanderungsgeschichte. Die ba● strebt die Erhöhung des Männeranteils im Team an und fordert insbesondere qualifizierte Männer zur Bewerbung auf. Bewerbungsschluss: 4. November 2018. Alle Infos dazu gibt es hier.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen gesucht
Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sucht zwei wissenschaftliche Mitarbeiter_innen (davon eine_n als Projektleitung) in Teil- oder Vollzeit. Bewerbungsschluss: 4. November. Alle Infos dazu hier.

 

Dramaturgie / Künstlerische Produktionsleitung

Der PACT Zollverein sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Bereich Dramaturgie / Künstlerische Produktionsleitung eine_n Mitarbeiter_in in Vollzeit. Bewerbungsschluss: 15. November. Alle Infos dazu hier.

 

Leitung für das Kulturreferat
Die Stadt Regensburg sucht zum 1. Oktober 2019 eine Leitung für das Kulturreferat. Bewerbungsschluss: 19. November. Infos zur Stelle gibt es hier.

 

Fachbereichsleitung gesucht
Die Stadt Karlsruhe, Kulturamt sucht ab 1. Januar 2019 für die Abteilung Kulturbüro, Fachbereich 4 »Musik, Bildende Kunst, Wissenschaft« eine_n Fachbereichsleiter_in in Voll- oder Teilzeit (Tandem). Die Stelle bietet Entwicklungsmöglichkeiten bis Entgeltgruppe E 13 TVöD. Bewerbungsschluss: 3. November 2018. Alle Infos dazu hier.

 


NEWSLETTER ABBESTELLEN
Diese E-Mail wurde an [Mail] geschickt. Möchten Sie in Zukunft keine Informationen mehr von uns per Newsletter erhalten, können Sie sich hier abmelden.
  

Impressum
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V., Schlossplatz 13, 38304 Wolfenbüttel,
Tel.: 05331/808-411, Fax: 05331/808-413, E-Mail: post@bundesakademie.de
Vertretungsberechtigte Direktorin & Geschäftsführerin: Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss
Registergericht: Amtsgericht Braunschweig, Registernummer: VR 150330
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE257270888