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Lesung mit Rainer Moritz am 04. Februar

13.01.2019

Am Montag, den 04. Februar liest der Autor und Leiter des Literaturhauses Hamburg Rainer Moritz in der Bundesakademie aus »Mein Vater, die Dinge und der Tod« - einem Buch über Vergänglichkeit, Verlust und Erinnerung. Er lässt die Alltagsgegenstände, die sein Vater nach seinem Tod hinterlässt, als Zeugen eines Lebens, einer Zeit und einer ganzen Generation sprechen: Da ist der Sessel, der von der Fußballleidenschaft des Vaters erzählt, von den Nächten, in denen der Wecker gestellt wurde, um legendäre Boxkämpfe nicht zu verpassen. Da ist das selbst gemalte Ölbild an der Wand, das an eine Begabung des jungen Vaters erinnert, die in seinem Leben auf der Strecke blieb. Da ist die Uhr, ein Geschenk, das er zu einem Firmenjubiläum bekam, da ist der Bierkrug, der seine bayerische Herkunft wachrief. Dieses so liebevolle wie unsentimentale Portrait seines Vaters erzählt davon, wie wir uns vergewissern, wer wir sind, wenn wir mit dem Tod, mit dem Tod der Eltern konfrontiert werden.

Die Lesung findet im Rahmen des Seminars »Mein Vater, die Dinge und der Tod. Über Sachen schreiben, die im Leben eine Rolle spielen« statt, das Rainer Moritz an der Bundesakademie leitet.

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© Gunter Glücklich

Prof. Dr. Rainer Moritz, 1958 in Heilbronn geboren, leitet das Literaturhaus Hamburg. Er ist Essayist, Literaturkritiker und Autor zahlreicher Publikationen, darunter zuletzt: »Schlager. 100 Seiten« (2017) und »Als der Ball noch rund war« (2018).

Montag, 04. Februar 2019, 20 Uhr
im Gästehaus der Bundesakademie, Schünemanns Mühle, Rosenwall 17
Eintritt: 5,- € / erm. 3,- € für Schüler und Studierende. Für Besitzer der NDR-Kulturkarte ist der Eintritt frei

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