Veranstaltung

Ausstellen museumspädagogisch gedachtWerkstattseminar: Synergien zwischen Ausstellungsgestaltung und Museumspädagogik

Thema
Museumspädagogisches Handeln ist nicht nur auf personale Vermittlung nach der Eröffnung einer Präsentation beschränkt, sondern soll bereits mit Beginn der Konzeptentwicklung integraler Bestandteil einer Ausstellungsplanung sein. Dazu braucht es bei den Museumspädagog_innen Kompetenzen -  wie gestalterisches Grundwissen konzeptuelles Denken, Kenntnisse über planerisches Vorgehen, ebenso das Verständnis für die Realisierbarkeit der Ideen und die Fähigkeit, museumspädagogische Intentionen und Methoden in der 3. Dimension und integrativ mit der Gestaltung zu denken.

Inhalt
Im Seminar soll diese Verbindung zwischen Museumspädagogik und Ausstellungsgestaltung in Form des Dialoges hergestellt und in der Entwicklung von Skizzen, Entwürfen und Modellen umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre Ideen und Vorhaben für Ausstellungsprojekte oder Präsentationseinheiten, die gemeinsam zu einer sinnfälligen Verknüpfung von Inhalt, Form und Besucherorientierung weiterentwickelt werden sollen. Theoretische Impulse und praktische Beispiele ergänzen die praktische Seminararbeit.

Zielgruppe
Angesprochen sind Museumspädagog_innen ebenso wie Ausstellungsgestalter_innen, die sich mit museumspädagogischen Zugängen in ständigen und in Sonderausstellungen auseinandersetzen wollen.

Literatur-Tipp
Kirchhoff, Heike/Schmidt, Martin: Das magische Dreieck. Die Museumsausstellung als Zusammenspiel von Kuratoren, Museumspädagogen und Gestaltern. Bielefeld 2007.
Breithaupt, Julia / Joerissen, Peter: Museumspädagogen machen andere (?) Ausstellungen. Nürnberg 1986.

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Leitung: Julia Debelts, Nicole Scheda | Datum: 3. Jun (16:00 Uhr) - 5. Jun 2018 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 270,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 27. Apr 2018 |

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