Veranstaltung

Scheiden tut wehVon Abschied und Trennung erzählen

Das Volkslied findet bisweilen die trefflichsten Worte fürs Abschiednehmen: »Schätzchen, ade! / Scheiden tut weh. / Weil ich denn scheiden muss, / so gib mir einen Kuss. / Schätzchen, ade!«

So einfach ist es nicht immer, und die moderne Literatur weiß oft genug von frei- und unfreiwilligen Momenten des Voneinander-Lassens oder des In-die-Wüste-Schickens zu erzählen. Wenn wir etwas verlieren, ändert sich unser Leben. Von diesen nicht selten schicksalshaften Augenblicken ohne Wehleidigkeit zu berichten, das will gelernt und geübt sein.

Die Werkstatt veranschaulicht an eigenen Texten und Beispielen aus der Weltliteratur, wie aus Trennungen und Abschieden kunstvolle Texte werden, sei es als Erzählung oder SMS. »Abschied ist ein scharfes Schwert«, sagt (mit Roger Whittaker) der bildreiche Schlager. Nehmen wir uns vor ihm in Acht!

Lektüretipps: Sibylle Berg (Hg.): Abschiedsbriefe von Frauen; Sibylle Berg (Hg.): Abschiedsbriefe von Männern.

Nach dem Anmeldeschluss erhalten die Teilnehmer eine Schreibaufgabe.

Seine eigene Arbeit stellt Rainer Moritz im Rahmen einer öffentlichen Lesung am 27. Februar, 20 Uhr, vor.

Mehr zu Rainer Moritz

Ergänzend lit 19, lit 23

Leitung: Prof. Dr. Rainer Moritz, Dr. Olaf Kutzmutz | Datum: 26. Feb (16:00 Uhr) - 28. Feb 2017 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 210,- € (inkl. Ü/VP) | für einen Reader: 5,- € | Anmeldeschluss: 26. Jan 2017 |