Veranstaltung

The Active Part of ArtWie kann zeitgenössische Kunst die Kultur in Demokratien stärken und wie können Öffentlichkeiten hergestellt werden?

Aktuell konstatieren wir, dass sich in verschiedenen europäischen Ländern autoritäre nationale Entwicklungen vollziehen, die auch die Freiheit der Kunst berühren, so in Ungarn, Serbien, Polen aber auch außerhalb Europas – wie in der Türkei. Ebenso vollziehen sich in Deutschland gesellschaftspolitische Entwicklungen, die auch angesichts unserer Geschichte Anlass zur Sorge geben bzw. künstlerisches Handeln oder künstlerische Positionierung erfordern.

Nachdem gerade noch diskutiert wurde, ob angesichts der verheerenden globalen kriegerischen Auseinandersetzungen eine Kunstproduktion überhaupt noch möglich ist, zeigt sich, dass politisch konnotierte Kunst mehr Raum bei den Großausstellungen in letzten Jahr einnahm, wie z.B. der Documenta 14 oder der Biennale in Venedig. Ein probates, vor allem aber notwendiges Mittel, ist es dafür Öffentlichkeiten herzustellen: sei es auf der kuratorischen oder künstlerischen Ebene, um auf gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Gegebenheiten unterschiedlicher Art aufmerksam zu machen und Transparenzen herzustellen. Die Existenz dieser Öffentlichkeiten bürgt für den Erhalt demokratischer Strukturen, zu denen Meinungsfreiheit ebenso wie die Freiheit der Kunst zählen.

Die Tagung fragt, inwieweit zeitgenössische Kunst auf demokratische Strukturen einwirken und diese stärken kann? Hat Kunst die Kraft, Gesellschaften zu bewegen? Wie können wir diese Fragestellungen in die Vermittlung einbringen, für ein breiteres Publikum produktiv werden lassen und mehr kulturelle Teilhabe ermöglichen?

Das detaillierte Programm finden Sie unten auf dieser Seite. Bei Fragen wenden Sie sich an joern.steinmann@bundesakademie.de

in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine und der Bundeszentrale für politische Bildung

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände          Bundeszentrale politische Bildung

 

Gefördert durch die Braunschweigische Stiftung, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und die VGH-Stiftung

 

Leitung: Dr. Sabine Baumann | Datum: 26. Apr (14:00 Uhr) - 27. Apr 2018 (14:00 Uhr) | Kosten: 100,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 13. Apr 2018 |

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