Veranstaltung

Interkulturelle Kommunikation im Museum

Kulturelle Bildung wird von der UNESCO als ein grundlegendes Menschenrecht definiert, das beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit jeder Form von Kultur und deren Erscheinungsformen. Was genau ist aber Ihre Kultur?

Der Begriff hat viele Definitionen. Im Rahmen des interkulturellen Trainings werden wir einen besonderen Fokus darauf richten, nämlich den der Kultur als gemeinsames Regelwerk für eine Gruppe von Menschen; als Regelwerk, das eben diese Menschen zu gemeinsamem Handeln motiviert.

Inhalte: Für Sie als Mitarbeiter_in im Arbeitsfeld Kulturelle Bildung bedeutet das eine kulturelle Auseinandersetzung der anderen Art. Ob Museum, Theater, Literatur oder Musik: Sie befinden sich als Vermittler_in an einer Schnittstelle zwischen den Inhalten unserer Kultur und den Kulturen der Besuchern, deren Erfahrungen und Erwartungen an Sie und Ihre Botschaften sehr unterschiedlich sein können. Damit Ihre Botschaft und Inhalte die Menschen anderer Kulturkreise erreichen können, stehen folgende Fragen im Zentrum des Workshops:

  • Welche unserer Handlungen und Erwartungen sind kulturell motiviert?

  • Funktionieren der Dialoge überall gleich?

  • Was beschreibt Ihre Rolle als Vermittler?

  • Wie erkennen Sie, ob Ihr Publikum tatsächlich Interesse hat?

  • Wie kommt Ihre Botschaft richtig an?


Methoden:

  • Theoretischer Background, Beschreibung und Abgrenzung verschiedener kultureller Merkmale

  • Praxisbeispiele und Übungen: Kultur in der Kommunikation

  • Analyse Ihrer Konzepte und situationsspezifische Möglichkeiten der Adaption Ihres Lehr- und Kommunikationsverhaltens


Zielgruppen: Alle Mitarbeiter_innen, die ihr kommunikatives Methodenspektrum um eine interkulturelle Komponente erweitern wollen. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Leitung: Verena Kienzle | Datum: 3. Apr (16:00 Uhr) - 4. Apr 2017 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 195,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 27. Feb 2017 |