Veranstaltung

Strategien des Politischen in den Darstellenden Künsten

Politische Themen haben Hochkonjunktur: Performances auf Recherche-Basis zu tagesaktuellen Themen sind en vogue, Projekte mit Geflüchteten weit verbreitet, die politische Aktionskunst erfreut sich einer neuen Blüte und selbst Politiker_innen fordern die Theater zur Gesellschaftskritik auf.

Ist es in weltpolitisch so spannungsvollen, so brisanten Zeiten wie unseren nicht nur notwendig, sondern nachgerade eine Verpflichtung, dass Theater sein Publikum unterrichtet, belehrt, aufklärt, sich ihm nach allen Regeln der Kunst nützlich macht? Zweifel sind angebracht: Ist das Politische im Theater ein  Legitimationsversuch, ein verzweifelter Akt, gesellschaftliche Nützlichkeit und Relevanz zu behaupten? Wie kann die Darstellende Kunst gesellschaftskritisch sein, ohne zum verlängerten Arm einer Politik zu werden, die keine Utopien mehr denken kann und »Alternativlosigkeit« als Credo im Schilde führt?

Die Veranstaltung wird diese Fragen mit Expert_innen diskutieren. In Werkstätten werden sie außerdem mit den Teilnehmenden an praktischen Methoden dazu arbeiten, wie sich Theaterkunst und das Politische zusammenzudenken und performativ verbinden lassen. Wir haben dafür Vertreter_innen dreier verschiedener Strategien eingeladen.

Bitte melden Sie sich zu einer dieser drei Werkstätten an, damit nehmen Sie an der Veranstaltung insgesamt teil.

Peng! Collective
Kommunikationsguerilla. Interventionen in der Gesellschaft des Spektakels

DEMOCRACITY 2017
Battle um den neuen Gesellschaftsvertrag

Partizipative Settings entwickeln
Der lange Atem der Handlungsfähigkeit

Datum: 17. Mrz (16:00 Uhr) - 19. Mrz 2017 (14:00 Uhr) | Anmeldeschluss: 12. Feb 2017 |