Veranstaltung

Tanzprojekte mit (post)migrantischen Gruppen»documentary dance-making«

Die Tanz- und Videokünstlerin Jo Parkes leitet seit 17 Jahren partizipative Kunstprojekte (Community Dance) weltweit. Sie ist künstlerische Leiterin von »Mobile Dance« und verfolgt das Ziel, ihre Performer_innen bei der Entwicklung von Mobilität zu unterstützen – in ihrem Körper, in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Verhältnis zur sozialen Umwelt.

Als »documentary dance-maker« kombiniert sie dabei Tanz und das Erzählen von Geschichten. Seit 2014 leitet sie »JUNCTION«, ein Programm von »Mobile Dance e.V.« mit Tanz- und Videoworkshops in Berliner Unterkünften für geflüchtete Menschen. Im Projekt »On Tradition« geht sie seit 2015 der Frage nach, wie sich kulturelle Traditionen in Bewegungsmustern niederschlagen und weitergegeben werden.

Ihr Workshop gibt theoretischen und vor allem praktischen Einblick in ihre Arbeitsweise und Methoden. Vermittelt wird u.a.:
→ die Rolle des Tanzes in Gruppen mit unterschiedlichsten (Mutter)Sprachen,
→ die Bedeutung der künstlerischen Leitungsperson als neugieriger Impulsgeberin für das Geschichtenerzählen,
→ der sensible Umgang mit Verantwortung und Macht in partizipativen Projekten,
→ spezifische Empfehlungen und Wissen für die Arbeit mit geflüchtete Menschen in solchen Projekten (u.a. potenzielle Folgen von traumatischen Erlebnissen und der reflektierte Umgang damit).

Eingeladen zur Teilnahme sind Tanz- und Theaterpädagog_innen, Tänzer_innen, Lehrende aller Schulrichtungen sowie Choreograf_innen. Unterrichtssprache ist Deutsch, tänzerische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Literaturempfehlung: Tanzkunst mit Geflüchteten (Bundesverband Tanz in Schulen, 2017, PDF-Download)

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Leitung: Jo Parkes | Datum: 18. Jun (16:00 Uhr) - 20. Jun 2018 (14:00 Uhr) | Kostenanteil: 229,- € (inkl. Ü/VP) | Anmeldeschluss: 14. Mai 2018 |

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