Plattform Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler

In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ist diese Plattform entstanden, auf der Kunstvermittler_innen vorgestellt werden, die in Deutschland arbeiten oder aus Deutschland kommen. Die Plattform dient dem Netzwerk und der Recherche sowohl den Kunstvermittler_innen untereinander als auch Kunstvereinen und vergleichbaren Institutionen bei der Suche nach Kooperationspartner_innen in der Kunstvermittlung.

Neben biografischen Informationen und Links zu ausgewählten Projekten oder Einrichtungen umfassen die einzelnen Porträts in der Regel auch ein Statement, in dem die Kunstvermittler_innen ihre Ansätze und ihr Verständnis von Kunstvermittlung vorstellen.
Die Auswahl der hier vorgestellten Kunstvermittler_innen erfolgt in Zusammenarbeit der Bundesakademie mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Wenn Sie Interesse haben, sich als Kunstvermittler_in auf der Plattform vorzustellen, wenden Sie sich per Email an Dr. Sabine Baumann unter: sabine.baumann@bundesakademie.de  

Online-Publikation: http://www.kultur-vermittlung.ch/zeit-fuer-vermittlung/

     

Gundula Avenarius
KULTUR IM DIALOG

avenarius@kulturimdialog.de 

 
Gundula Avenarius arbeitete nach ihrem Magister in Kunstgeschichte und amerikanischen/englischen Studien als Museumspädagogin, Vermittlerin und Dozentin in kulturellen Institutionen u.a. für die documenta11, das Deutsche Historische Museum, die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und die Staatlichen Museen in Berlin. Seit 2003 leitet sie Seminare im Berufsfeld Kunst- und Kulturvermittlung. Beratung von museumspädagogischen Abteilungen und Coaching von Kunst- und Kulturvermittler_innen sind seit 2008 weitere Tätigkeitsfelder.

http://kulturimdialog-berlin.de/referenzen/
http://www.jmberlin.de/ksl/leobaeckprogramm/leobaeck-jahrestagung_DE.php
http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/programm-2010/bilder-entdecken/ruhrkunstmuseen/collection-tours.html
http://bundesakademie.net/pdf/ausschreibung_mc2.pdf
http://www.museen-brandenburg.de/383.0.html?&L=1&tx_ttnews[tt_news]=104&cHash=990eed7a9f02236374a49acdbf1651f8
http://www.slc.edu/international-exchange/summer-programs/berlin/faculty.html
http://www.kunstunddialog.de/wp-content/uploads/2013/03/Der-Dialog-als-Methode-in-der-Kunstvermittlung.pdf
http://www.dhm.de/ausstellungen/kunst-und-propaganda/impressum.html
http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/Presse-PDF/einsteinausstellung_echo_31_05.pdf

Jutta Brüning
Kirchring 6
21401 Thomasburg
Tel. 05859 585

bruening@kunst-und-siebdruck.de

 
1959  geb. in Amberg
1980-87  Studium der Malerei an der HdK Berlin, Meisterschülerin.
1989 und 90  Werkverträge des Senats von Berlin.
1991  Mitbegründung der „Werkstatt für künstlerischen Siebdruck“.
Seit 2000  Siebdruckworkshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Seit 2003  Kunstvermittlerin im KUNSTRAUM TOSTERGLOPE.
2004 u. 2009   Bühnenbilder e.novum – Jugendtheater Lüneburg.
2013  Preisträgerin gemeinsam mit Inge Luttermann "Kinder zum Olymp" Projekt "deutlich unscharf".
Kunstvermittlung „Zwei Fliegen“ Kunstverein Lüneburg

Im Rahmen meiner Kunstvermittlertätigkeit unter dem Dach KUNSTRAUM TOSTERGLOPE verfolge und verfeinere ich seit 2008 das Konzept der Vermittlung künstlerischer Strategien - nicht das Kunstwerk wird vermittelt, sondern das künstlerische Handeln. Ein ergebnisoffenes Arbeiten fördert die Freiheit aller Beteiligten, lässt Raum für Überraschungen und ermöglicht das Zulassen von Fehlern oder gar des Scheiterns. Nötig ist eine gute Portion Mut und Vertrauen in das kreative Potential aller. Ich versuche den kindlichen Drang zum Ausprobieren, Erkunden, Entdecken, Verwerfen/Zerstören und Erfinden bei den Schüler_innen neu zu etablieren, bzw. sie zu ermutigen sich dies zu gestatten. Ihrer Lust, dem Spaß und Ihren Interessen Raum zu geben, ist für mich eine gelungene Form der Kunstvermittlung. Ich arbeite im Team mit Künstler_innen verschiedener Disziplinen, mit Lehrer_innen und gelegentlich auch mit Student_innen der Kunstpädagogik / -vermittlung. Die Teamarbeit sichert das Korrektiv, fördert durch Reflexion und gegenseitige Anregung die Entwicklung des Projekts. Oft beginnen wir unsere Vermittlungen mit einer Irritation. So haben z.B. Inge Luttermann und ich bei dem Projekt „in Räumen denken – Intervention im öffentlichen Raum“ als Auftakt die Raumordnung verändert, indem wir die Tische umdrehten und die Stühle in eine Zimmerecke stapelten.
Es ist mir wichtig, das Materialangebot, über den üblichen schulischen Rahmen hinaus zu erweitern, wie auch, je nach Thema und Verlauf des Projekts, von einem künstlerischen Medium ins nächste zu wechseln. Ein Beispiel ist das Projekt „deutlich unscharf“.
Anfangs mit unterschiedlichsten Mitteln erzeugte Unschärfe fotografisch festgehalten, im weiteren Verlauf in malerische Prozesse transformiert und am Ende scheinen bekannte Künstler, wie G. Richter und F. Bacon aus den Arbeiten zu blinzeln.

www.ndr.de/kultur/kinderolymp111.html

Paulina Cortés

Kreative Medienpädagogik

Plantage 13
28215 Bremen
+49 (421) 56628818

cortes@creaclic.de 
mail@paulinacortes.com 
http://www.Creaclic.de

 

Paulina Cortés wurde in Santiago de Chile geboren und studierte dort freie Kunst. 2006 kam sie nach Deutschland und absolvierte ein Aufbaustudium in Kunsttherapie an der HKS Ottersberg. In ihrer künstlerischen Arbeitet beschäftigt sie sich vor allem mit Video und Installationen. Seit 2009 ist sie in den Bereichen Kunstvermittlung und Medienpädagogik tätig. 2011 gründete sie zusammen mit Hermann Böhm die Einrichtung „Creaclic- kreative Medienpädagogik“ wo sie interdisziplinäre Projekte mit digitalen Medien konzipiert und durchführt. Seit 2010 leitet sie das Kunstvermittlungsprogramm des Cuxhavener Kunstvereins. Zurzeit lebt und arbeitet sie in Bremen und nimmt an dem Masterprogramm „Digitale Medien“ der HFK Bremen teil.

Menschen neuen Erfahrungen durch die Begegnung mit Kunst zu ermöglichen, verstehe ich als meine zentrale Aufgabe als Kunstvermittlerin. Die Art dieser Erfahrungen ist besonders. Sie finden mitten im alltäglichen Leben statt und eröffnen uns unbekannte Aspekte. Es sind Erfahrungen der Offenheit, in denen Gewohnheiten gebrochen und Alternativen geschaffen werden. 
Um diese Erfahrungen zu ermöglichen, bin ich in meiner Rolle als Vermittlerin immer auf der Suche. Zunächst auf der Suche nach neuen Zielgruppen, die vielleicht von der Kunst und deren Institutionen wenig wissen. Aber vor allem bin ich auf der Suche nach neuen Formaten, Medien, Projekten und Methoden für die Gestaltung von Erfahrungen mit und durch Kunst.
Eine offene Haltung ist, meiner Meinung nach, die entscheidendste Qualität für die Arbeit als Kunstvermittlerin. Offenheit gegenüber verschiedenen Formen der Kunst, gegenüber Menschen, Institutionen, Disziplinen und Lebensbereichen. Kritische Fragen und Positionen entwickeln sich erst nach offenen Begegnungen. 
In der Praxis kann sich die Vermittlungsarbeit in Workshops, künstlerischen Aktionen, Künstlergesprächen, Performances, Organisation von Vorträgen, Lesungen oder Vorführungen konkret gestalten. Hier sind immer der Mensch und dessen Erfahrungen Mittelpunkt der Arbeit und nicht das Schaffen von künstlerischen Produkten.
Technische Schwerpunkte meiner Arbeit sind digitale Medien, vor allem Video. Deren Kombination mit Vermittlungsprojekten empfinde ich als besonders fruchtbar. Entstandene Medienprodukte können veröffentlicht werden und so selbständig weiter als Vermittler von Kunst agieren.
Seit 2010 leite ich das Kunstvermittlungsprogramm des Cuxhavener Kunstverein, zunächst in Zusammenarbeit mit Elke Prieß und später mit Silke Handelmann. Zu meiner Tätigkeit gehören alle Phasen des Prozesses: Die Konzepterstellung eines Jahresprojektes zum Ausstellungsprogramm, die Mittelakquise sowie die Koordinierung und Durchführung von Angeboten. Die enge und kollaborative Arbeit mit dem Vorstand, mit Künstlern und Kuratoren und die gestalterische Freiheit innerhalb meiner Tätigkeit, macht die Arbeit in dieser Institution für mich besonders reizvoll. 

http://www.werkstatt-kunstverein-cuxhaven.de 
http://kunstverein-cuxhaven.net/kunstvermittlung/ 
http://www.creaclic.de 
http://www.paulinacortes.com

 

Dörte Ilsabe Dennemann

doertedennemann@aol.com

 

Seit 2011 Kuratorin für Bildung & Vermittlung am Kunstverein Wolfsburg und der Städtischen Galerie Nordhorn. Studium der ‘Kulturwissenschaften & Ästhetischen Praxis’ (1997-2004) an der Uni Hildesheim, anschließend Volontariat als Kuratorin für Bildung und Vermittlung in K21 Kunstsammlung Düsseldorf (2005-07). Als Mitarbeiterin der Bauhaus-Universität Weimar (2008-12) baute sie zunächst mit der Klassik-Stiftung Weimar die Galerie‘marke.6’ für Ausstellungen zu Kunst, Medien und Architektur auf, anschließend entwickelte sie die ‘PhD Conference on Practice Based Research in Art & Design’. Freie Mitarbeit für: Julia-Stoschek Collection Düsseldorf, Stiftung Bauhaus Dessau, Neue Nationalgalerie & Museum Hamburger Bahnhof Berlin, Martin Gropius-Bau Berlin.

Mein Anliegen als Kunstvermittlerin ist es, die Ausstellungen und ihre Themen zu Orten der (künstlerischen) Wissensproduktion zu machen, eine vitale Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst zu initiieren und den Kreis der Ausstellungsnutzer zu erweitern.
Für jedes Projekt stelle ich mir neu die Frage, welche Relevanz die künstlerischen Positionen und Fragen im Lebensumfeld der Menschen vor Ort haben.
Kunstvermittlung sollte Beziehungen stiften zwischen der meist überregionalen Perspektive des Kunstbetriebs und den spezifischen regionalen Lebenswelten verschiedener Gruppen und Akteure: Kindergärten, Schulklassen, Senioren, Auszubildende, Mitarbeiter unterschiedlicher Firmenbereiche, Einzelpersonen, Gewerkschaften, Vereine. Dazu setze ich auf Kooperationen, die Partizipation der TeilnehmerInnen und auf den Ansatz künstlerischer Forschung.
Der (Berufs-)biographische Hintergrund, die Themensetzung des Vereins der TeilnehmerInnen, das Curriculum der Deutsch- oder Erdkundeklasse gibt das Stichwort für die gemeinsame Entwicklung von Forschungssettings, in denen die TeilnehmerInnen die Ausstellungen und ihre künstlerischen Positionen auf sich wirken lassen, sinnlich erfahren, diskutieren, auf lokale ExpertInnen rund um einzelne Aspekte der Ausstellungen treffen, performative Tests machen, Interviews mit KünstlerInnen führen, Spaziergänge zu ausgewählten Orten machen, künstlerisch-praktisch arbeiten. Entsprechend konstruktivistischer Lernumgebungen wird den TeilnehmerInnen ein großer Anteil in der Entwicklung der Fragen an die Ausstellungen bis hin zu sich selbst organisierenden Strukturen für die Vermittlung eingeräumt. Die Resultate dieser Auseinandersetzung werden in eigenen Installationen, Videos, Ausstellungen, Exkursionen, Aktionen und Magazine öffentlichkeitswirksam präsentiert. Auf diese Weise erhalten die individuellen Perspektiven der TeilnehmerInnen auf Kunst eine besondere Wertschätzung, die jeweils gefundenen Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Kunst werden in für andere BesucherInnen einsehbar gemacht und die Projekte fungieren zudem als sichtbares Feedback auf die Ausstellung. Diese Art der Initiierung von Eigendynamik sehe ich als Voraussetzung für das Verständnis von Ausstellungen als Ort der Wissensproduktion.

www.kunstsammlung.de/teilnehmen.html
www.markepunktsechs.de
www.kunstverein-wolfsburg.de/lokale_liaison
www.kunstverein-wolfsburg.de/lokale_liaison/?info=projekte&projekt=357
www.kunstverein-wolfsburg.de/lokale_liaison/?info=projekte&projekt=360
www.kunstverein-wolfsburg.de/lokale_liaison/?info=projekte&projekt=358
www.staedtische-galerie.nordhorn.de/galerie/ortsgespraech.html
www.staedtische-galerie.nordhorn.de/galerie/ortsgespraech/archiv/zu-der-zweite-blick.html
www.staedtische-galerie.nordhorn.de/galerie/ortsgespraech/archiv/zu-die-form-ist-uns-geheimnis.html
www.youtube.com/channel/UC3NJefNS_nrqIzgzxWIDd2w

Gottschalk

Carola Gottschalk, M.A.

Greifswalder Weg 2
37083 Göttingen
Tel.: 0551/706193 • mobil: 0162/7195932
carolagottschalk@arcor.de

 

Geboren 1955 in Bad Schwartau
Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Georg-August-Universität Göttingen
Projektleiterin in der Erwachsenenbildung und bei der Geschichtswerkstatt Göttingen. Mitautorin und Herausgeberin verschiedener Publikationen
Mitarbeiterin im Kunstverein und Kulturzentrum APEX, Göttingen.: Ausstellungs- und Veranstaltungsorganisation, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Redaktion von Katalogen und Dokumentationen, Drittmittelakquise, Konzeption und Durchführung von Vermittlungsangeboten und Ausstellungsführungen
Seit 2008 freiberufliche Tätigkeit: Ausstellungsführungen, Eröffnungsreden,freie Mitarbeit beim Theater der Nacht in Northeim (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektentwicklung, Fundraising), Jurytätigkeit, seit Januar 2014 freie Mitarbeit in der Kunstvermittlung des Kunstvereins Göttingen

Langjährige Erfahrung in der Organisation und Kuratierung von Ausstellungen und den klassischen Vermittlungs-Formaten: Ausstellungsführungen, Eröffnungsreden, Vorträge, Künstlergespräche
Seit Januar 2014 in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Vermittlungsangeboten des Kunstvereins Göttingen tätig. Ausgangspunkt aller Aktivitäten sind die Ausstellungen des Kunstvereins, wobei nicht die kognitive Vermittlung im Vordergrund steht, sondern die Aneignung und „Übersetzung“ in die eigene Lebenswirklichkeit. Bei den Angeboten stehen daher die direkte Begegnung mit den Künstlern sowie Workshops, in denen die Teilnehmer selbst aktiv und kreativ werden können, im Mittelpunkt. Zu jeder Ausstellung werden interaktive bzw. handlungsorientierte Führungen für Schulklassen, Kitas, Kindergärten angeboten sowie Workshops mit beteiligten und/oder lokalen KünstlerInnen. In den Workshops wird zu Themen oder Techniken der jeweiligen Ausstellung gearbeitet.

Bestandteil der Kunstvermittlung sind 2 größere Projekte pro Jahr in Form von Projektwochen/-einheiten in Kooperation mit Schulen/Bildungseinrichtungen und anderen Kultureinrichtungen. Hier kommen die verschiedenen Vermittlungsmethoden, je nach Altersgruppe in unterschiedlichen Anteilen, zum tragen. Ziel ist, dass sich die TeilnehmerInnen aufgrund eigener Fragestellungen und Erfahrungen dem Ausstellungsthema nähern, im Gespräch mit der Künstlerin/dem Künstler und in begleitenden Workshops Erfahrungen sammeln und Techniken erlernen, um selbst kreativ mit dem Thema umzugehen und aus Bildern, Texten, Collagen, Fotos ein eigenes Produkt – Buch, Film, Ausstellung etc. zu gestalten.

Die Ergebnisse der Workshops und Projekte werden am Jahresende in einer eigenen Ausstellung und Dokumentation vorgestellt. Nach Möglichkeit werden dazu auch Räume im lokalen Umfeld (Schule, Nachbarschaftszentrum, leerstehende Geschäfte, Schülertreff etc.) genutzt.

Ausbildung und berufliche Erfahrung ermöglichen es mir, die praktische Vermittlungsarbeit in einen kunsttheoretischen/historischen Kontext zu stellen und einen reflektierenden Diskurs zu führen. Die Arbeit in verschiedenen kulturellen Zusammenhängen befördert die Kooperation mit und Vernetzung von unterschiedlichen sozialen Gruppen und kulturellen Institutionen.

http://www.kunstvereingoettingen.de/

Frank Eckhardt

mail@eckhardt.info

 

1959                in Dresden geboren
1977                Abitur in Berlin
1977 - 79         Studium, Studienverbot aus politischen Gründen
1979 - 87         Arbeit in verschiedenen Berufen, u.a. Friedhofsarbeiter, Altenpfleger, Ateliergehilfe
ab 1988           freiberuflich als Künstler tätig
1989                Mitgründer von riesa efau
1993/94           Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg
ab 1993           Lehraufträge
1997                Initiator der Internationalen Dresdner Sommerakademie für Bildende Kunst
ab 1998           Entwicklung von Projekten als Kurator
seit 2003         künstlerisch Verantwortlicher an der Motorenhalle, Dresden

siehe www.motorenhalle.de

www.spuren.de
www.ein-viertel-friedrichstadt.de
www.riesa-efau.de
www.motorenhalle.de
www.eckhardt.info

kein Bild vorhanden

Wolfgang Eschenhagen

wolfgang@eschenhagen.de

 

2012 Uni Leipzig, M.A. Kunstpädagogik
1992 HfK Bremen, Diplom Grafik Design
Fachbereiche: Gestaltung, Fotografie, Kunst.
2011 - heute
- verantwortlich in den Klassen 4 - 9 für das Fach Kunst
- Weiterbildungen im Kontext der Tagespflege
- FOS Gestaltung, Fachbereich Kunstgeschichte
- F_STOP, Vermittlungskonzepte zur Bildinterpretation
Auszeichnungen
- PRONAS: "Beitrag zur Weltdekade der Vereinten Nationen 2005 – 2014"
- Integrative Kunstfest "Ohne Wenn und Aber": UNESCO Nachhaltigkeitspreis
- Reisestipendium der Hochschule für Künste Bremen für die fotografische Studie

"Es sind nicht die Dinge, die schwierig zu machen sind, die Schwierigkeit liegt darin, uns selbst unter die Bedingungen zu bringen, unter denen man sie machen kann" Constantin Brancusi

www.werkstatt04.de/biografie.html

kein Bild vorhanden

Kunstvermittlungskollektiv fort da

hallo@fort-da.eu
www.fort-da.eu

 

Biografien der Mitglieder von fort da

Stefanie Kleinsorge leitete einen Druckvorstufenbetrieb und danach ein Seminarhaus, bevor sie in Heidelberg Kunstgeschichte studierte. Seither arbeitet Sie als unabhängige Projektmanagerin, freie Autorin und Kunstvermittlerin. In Kooperation u.a. mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und dem Heidelberger Kunstverein entwickelte sie verschiedene Vermittlungsformate. Bis 2013 war sie Projektkoordinatorin für einen Kunstbuchverlag. Zurzeit ist sie Geschäftsführerin des Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg.
stefanie@fort-da.eu

Carolin Knebel, Studium der Kunstgeschichte in Bonn, Rom und Berlin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Museumskommunikation am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (2008-2012). 3-Monatiger Forschungsaufenthalt bei Residency Unlimited in New York City (2012). Aktuell Mitarbeiterin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Projekte & Interessen: Kreativitätsförderung im Unterricht, Entwicklung von Formen Non-Verbaler Kommunikation.
carolin@fort-da.eu

Fanny Kranz arbeitet als Kunstvermittlerin, Designerin und Kunstwissenschaftlerin in Karlsruhe. Sie studierte KulturGestaltung, Kunstwissenschaften und Medientheorie, sowie Ausstellungs- und Kommunikationsdesign an der FH Schwäbisch Hall, der School of Arts Loughborough (GB), und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2005 bis 2008 leitete sie die Jugendkunstschule "kiku" im Kunstmuseum Heidenheim; seitdem ist sie auf freiberuflicher Basis als Kunstvermittlerin und Designerin für verschiedene Kultureinrichtungen und Architekturbüros tätig.
fanny@fort-da.eu

Ruth Lühr-Tanck arbeitet als Kunstvermittlerin am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, als Wanderguide für Abenteuer Korsika und als pädagogische Mitarbeiterin im Freiwilligenbüro der Reha-Südwest gGmbH in Karlsruhe. Sie studierte Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Kulturarbeit, Tourismuswissenschaften, Freizeitpädagogik in Bielefeld und Lyon.
Besondere Interessen: Erlebnispädagogik, Aktionen im öffentlichen Raum, Lebensweltbezug, praktisches Handeln/Ausprobieren, …
ruth@fort-da.eu

Sanne Pawelzyk, geboren 1973, studierte nach Ihrer Ausbildung zur Erzieherin in Zürich und Karlsruhe Freie Kunst. Initiiert freie Ausstellungsprojekte und Kunstkooperationen. Lebt und arbeitet derzeit in Berlin und Amsterdam.
sanne@fort-da.eu

Henrike Plegge ist seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunstpädagogik an der Kunsthochschule Mainz der Johannes-Gutenberg-Universität. Von 2009 bis 2011 war sie Kuratorin für Kunstvermittlung und wiss. Mitarbeiterin der Ausstellung "The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989" am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Von 2007 bis 2009 hat sie ein Volontariat in der Museumskommunikation des ZKM absolviert und war zuvor Kunstvermittlerin sowie Mitarbeiterin am Forschungs- und Publikationsprojekt zur Kunstvermittlung auf der documenta 12.
henrike@fort-da.eu

Philipp Sack arbeitet als freier Kunstwissenschaftler und Kunstvermittler in Karlsruhe. Von 2005 bis 2011 hat er in Heidelberg, Lyon und Paris ein Studium der Europäischen Kunstgeschichte, Museumswissenschaften sowie mittleren und neueren Geschichte absolviert. Seit 2007 ist er an verschiedenen Institutionen in Deutschland und Frankreich (u.a. ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, MAC/VAL Musée d'Art Contemporain du Val-de-Marne, Museum MARTa Herford) im Bereich der Kunstvermittlung tätig. Derzeit arbeitet Philipp Sack als Doktorand des Graduiertenkollegs 'Das fotografische Dispositiv' an der HBK Braunschweig.
philipp@fort-da.eu

Tina Zingraff, geboren in Oxford, studierte Sozialpädagogik und arbeitete im Anschluss an das Studium als stellvertretende Leiterin im Gemeinschaftszentrum "Weisse Rose", mit dem Schwerpunkt Kunst- und Kulturpädagogik. Seit 2003 ist sie freischaffende Kunstvermittlerin für das ZKM, die Jugendkunstschule und verschiedene Stiftungen. Zur Zeit ist sie kommissarische Leitung des jubez, dem Kulturzentrum des Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, und dort unter anderem für Kunst-und Medienpädagogik verantwortlich.
tina@fort-da.eu

fort da entwickelt, realisiert, und reflektiert Projekte im Bereich der künstlerischen Kunstvermittlung. In Kooperation mit Institutionen entwirft fort da Erweiterungen zum bestehenden Vermittlungsprogramm und setzt diese eigenständig um.
Als Zusammenschluss von KunstvermittlerInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, PädagogInnen und DesignerInnen laden wir Personen und Gruppen ein, gemeinsam mit uns künstlerische, politische, gesellschaftliche oder individuelle Fragestellungen zu erforschen.
Grundlage unserer Arbeit ist die Schaffung ergebnisoffener Situationen, um einen gemeinschaftlichen, gestalterisch-reflexiven Arbeitsprozess zu ermöglichen. Entstehen können dabei Gespräche, künstlerische Kommentare, Ausstellungsvorhaben, Tools zur Kunstvermittlung, kritische Interventionen etc.

http://fort-da.eu/projekte/schnipp-schnapp/
http://fort-da.eu/projekte/mitmischen/
http://fort-da.eu/projekte/kommunikation/
http://fort-da.eu/projekte/gestalten/
http://fort-da.eu/projekte/spielen/

Johannes Kimstedt

KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V.

Im Alten Dorfe 7
21371 Tosterglope
Tel 05851 1291

info@kunstraum-tosterglope.de
www.kunstraum-tosterglope.de
www.johanneskimstedt.de

 

1981 Studium der Malerei an der HdK Berlin, Meisterschüler.
Mitbegründer und künstlerischer Leiter von KUNSTRAUM TOSTERGLOPE e.V..
Seit 2003 Initiator der Kunstvermittlungsprojekte baUsTeLLe KUNSTRAUM:
DIE LANDUNG (2008/09 in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg), NEULANDUNGEN (2009/2010), AMBULANZ (seit 2010 mit dem gleichnamigen Vierteljahres-Magazin zur Kunstvermittlung), MUSIK – BEWEGT SICH (2010-2012), Publikationen zur Kunstvermittlung und Werkkataloge.
2009 Gründung der Initiative KURATO.kollektiv - der Verein als Werk. Seit 2012 künstlerischer Leiter des Kunstverein Lüneburg.

KUNSTRAUM TOSTERGLOPE habe ich seit 2003 unterschiedliche Formate der künstlerischen Kunstvermittlung entwickelt. In Zusammenarbeit mit Künstlerkolleg_innen entstanden so insbesondere Formen der Kunstvermittlung mit Kindern und Jugendlichen vorwiegend für den schulischen Bereich. Alle Schulformen und alle Altersgruppen wurden berücksichtigt. Synästhetische Ansätze bei der Verknüpfung von Bildender Kunst, Musik, Tanz und Performance wurden in den ersten Aktionen bereits entwickelt.
Während das Format baUsTeLLe noch Improvisationen im Kinder-Ensemble für die Verknüpfungen von Bildender Kunst und Musik erprobte, erschloss DIE LANDUNG die künstlerische Praxis der Vermittlung als „Landung in der Fremde“. Das schier Unvorstellbare wird erfunden und bildet so eine Referenz für Unvergleichliches. Es eröffnet den Weg zu Fragen nach Neuem, nach Erfindung und Urheberschaft oder stößt sogar eine Avantgarde-Diskussion an. Der Verzicht auf klassische Methoden der Werkvermittlung und die Bemühung um Vermittlung künstlerischen Denkens macht den Vorgang der Kunstvermittlung selbst zum Werk und rückt sie so noch näher an die Kunst. Eine Kunstvermittlungsaktion in einer Schulklasse ist erfolgreich, wenn die SchülerInnen nicht darauf bestanden haben, als Ergebnis ein gemaltes Bild mit nach Hause zu nehmen, eine Skulptur fertig gestellt zu haben o.ä. Dabei machen sie die Entdeckung, dass das Knüllen eines Papiers aus dem DIN-Format ein performativer Akt der Kunstproduktion sein kann und dass dann das Ausstreifen und Schichten der Papiere der Weg zu einer Raum-, Skulptur- und Architektur-Erfahrung ist. Im Zentrum der Vermittlungsprozesse kann gemeinsame Überraschung stehen und Werkbegriffe können auf ungewöhnliche Weise erweitert werden. Ab sofort ist der Umgang mit Kunst eine Frage ihrer Anwendung, des Gebrauchs von Kunst. Sowohl in dem Format DIE LANDUNG als auch bei AMBULANZ werden zunehmend erfolgreich Kunstvermittlungsaktionen im schulischen Fachunterricht angewendet. Diese Formen der Intervention unterstützen alternative Lehr- und Lernmethoden.

DIE LANDUNG – Projekte der Kunstvermittlung
Hg. KUNSTRAUM TOSTERGLOPE und Pierangelo Maset, 2009
NEULANDUNGEN – Ein Kinderzimmer auf dem Marktplatz, Aus der Praxis der Kunstvermittlung Hg. KUNSTRAUM TOSTERGLOPE 2010
ROHES EI IM VORBEIFLUG
AMBULANZ – Kunstvermittlungen, Eine Methode zur gemeinsamen Überraschung
Hg. KUNSTRAUM TOSTERGLOPE 2013 - ATHENA Verlag

www.kunstraum-tosterglope.de

Katja Liebscher

Kunsthalle Faust

Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
www.kunsthalle-faust.de
Tel.: 0511/ 213 48 60

katja.liebscher@kulturzentrum-faust.de

 

Geboren 1982 in Freiberg
seit 2011 Kunstvermittlerin in der Kunsthalle Faust / Kulturzentrum Faust e.V.
2013 Gründungsmitglied des Kunstvereins Kunsthalle Hannover e.V.
2010 Diplom in Kulturwissenschaften und Ästhetischer Praxis an der Universität Hildesheim, Hauptfach Bildende Kunst, Nebenfächer Kulturpolitik, Medien und Philosophie
2006 Dreimonatiges Praktikum in der kestnergesellschaft Hannover
2005 Sechswöchiges Praktikum in der Maerzgalerie in Leipzig
2004 / 05 Studium der Kunstwissenschaften an der Università di Bologna, Italien
2003 Sechswöchiges Praktikum beim Museumspädagogischen Dienst in Stuttgart

Die Probierstuben - Kunstvermittlung in der Kunsthalle Faust

Mit den Probierstuben, einem Format unterschiedlicher Projekte und Workshops zur Kunstvermittlung, kann die Kunsthalle Faust ihr Programm ergänzen und vertiefen. Die Kunsthalle Faust stellt vorrangig niedersächsischen Künstlerinnen und Künstlern ein Forum zur Verfügung und ermöglicht darüber hinaus auch einen internationalen Dialog zeitgenössischer Kunst. Zu Ausstellungen werden zeitgemäße und altersspezifische Kunstvermittlungs-Formate entwickelt, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Publikums eingehen. Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen können an Führungen und den daran anschließenden Workshops teilnehmen. In Zukunft sollen darüberhinaus Senioren für die Angebote gewonnen werden. Auf dem Faust-Gelände stehen Atelierflächen und Workshop-Räume für die Vermittlungsangebote zur Verfügung. Die entstandenen Arbeiten können im Foyer der Kunsthalle präsentiert werden.
Themenbezogen werden außerdem Workshops für Kindertagesstätten und Schulklassen in Zusammenarbeit mit Künstlern oder Studierenden erarbeitet. Im Frühjahr 2014 findet beispielsweise ein Vermittlungsprojekt für Musik und Klangkunst mit dem Medienkünstler Pit Noack statt, der mit einer Grundschulklasse ein Klangrepertoire erstellt. Die Ergebnisse werden als Livekonzert in der Galerie Lunar präsentiert. Im Rahmen der Ausstellungsserie „Local Heroes“ finden geführte Atelierbesuche bei hannoverschen Künstlerinnen und Künstlern statt. Der Schwerpunkt der Probierstuben liegt nicht auf der Vermittlung von Techniken, sondern auf dem Kennenlernen von künstlerischen Denkweisen und Strategien zum Erkunden der eigenen potentiellen Möglichkeiten.

Homepage Kunsthalle Faust – Die Probierstuben:
http://www.kulturzentrum-faust.de/index.php?article_id=2976
Projekt Local Heroes mit der Kunst-AG GS Stammestrasse:
http://gs-stammestrasse.de/?p=5785

Flyer Probierstuben

kein Bild vorhanden

Petra Mack

Wielandstraße 21 -
67065 Ludwigshafen

petra.mack@kreativ-atelier.info
www.kreativ-atelier.info

 

Geb.1957 in Ludwigshafen, abgeschlossenes Grafik Studium an der Merz-Akademie Stuttgart; freiberufl. Designerin für versch. Agenturen; Kinderpause (3); 1996 Eröffnung eigenes Ateliers; Kurse für Kinder und Erwachsene in Ludwigshafen. Kunstprojekte mit Ausstell. für div. Kitas; Kunst-AGs für Schulen-Workshops für Kinder, VHS und Bibliotheken; Naturpädagogische Workshops und Ferienfreizeiten im Wildpark Ludwigshafen - Rheingönheim; Ausstellungen auf Kunsthandwerkermärkten; Kunstpädagogische Tätigkeit für Vor- und Grundschulkinder im Kunstverein Ludwigshafen; Kurse u. Workshops für Kinder und Erwachsene im Kreativ-Atelier; Kreative Geburtstagsfeiern.

Schwerpunkt der Kunstvermittllung: Spaß am Gestalten fördern und fordern-mit Fantasie und Forscherlust verschiedene Materialien ausprobieren-strukturierte Anleitung für Vorschul- und Schulkinder-Themen nach kunstpädagogisch ausgesuchten Konzepten. Gemischte Kurse oder Workshops: Zeichnen-Malen-Filzen-Nähen-Töpfern-Pappmaché-Speckstein und anderen Naturmaterialien.

Katharina Negro

k.negro@icloud.com !

 

Vermitteln ist von Beginn an eine Konstante in meiner beruflichen Entwicklung. Nach dem Abitur und einem längeren Auslandsaufenthalt habe ich mein Bachelorstudium Kulturanthropologie in den Niederlanden absolviert. Bis 2015 studiere ich im Master „Museum- und Ausstellungswissenschaften“ an der Universität Oldenburg. Nebenbei arbeite ich als (Kunst-)vermittlerin im Horst-Janssen-Museum, dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst und dem Stadtmuseum Oldenburg. In meiner Tätigkeit als Assistenz der Pressestelle dieser Museen vermittele ich auf eine weitere Art zwischen den Museen und der Öffentlichkeit.

Zu meiner Vermittlungspraxis gehören öffentliche und gebuchte Führungen für 2 bis 30 Personen im Alter von 1 bis 99 Jahren. Ich biete meine Führungen im Horst-Janssen-Museum, dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst und dem Stadtmuseum Oldenburg auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch an. Zumeist lasse ich die Besucher_innen entscheiden über welche Kunstwerke wir sprechen. Außerdem versuche ich einen Dialog mit den Gästen aufzubauen und biete ihnen Hilfestellungen zum selbständigen Ergründen von Kunstwerken an. Mein Ziel einen möglichst freien Raum und beidseitigen Austausch herzustellen, entwickle ich stets weiter.
Während eines Praktikums in der Museumspädagogik habe ich mich auch intensiv mit dem Alltag, den Vorbereitungen und Planungen museumspädagogischer Programme beschäftigt. Zu meiner Vermittlungspraxis gehört daher auch das Anbieten von unterschiedlichen Workshops für Kinder und Erwachsene. Die Themen reichen von Trickfilmproduktionen über Soundexperimente und von Druckworkshops bis zum Selbermachen von Schmuck. Das Konzept „Talk to me!“ ist mein erster selbständig entwickelter Workshop. Es geht darum Kunstwerke zum Sprechen zu bringen und ihnen anschließend zum Beispiel mittels Performances zu antworten.
Vermitteln ist meiner Meinung nach ein sehr weitläufiger Begriff und beschränkt sich nicht darauf, Besucherinnen und Besuchern eine fertige Ausstellung zu ‚erklären‘. Ich möchte mit meiner Vermittlungspraxis bereits dort ansetzen, wo die Ausstellungen gemacht werden. Um mich in diese Welt hineinversetzen zu können, organisiere und kuratiere ich zur Zeit mit meinen Kommilitonen eine Ausstellung. Außerdem setzt Vermitteln für mich auch dort an, wo Besucher_innen in die Ausstellung geholt werden, nämlich bei der Öffentlichkeitsarbeit. Und Vermitteln hört nicht im Museum auf, sondern trägt das Gesehene bestenfalls weiter und entwickelt daraus Neues. Im Junge Freunde-Verein des Horst-Janssen-Museums organisiere ich ehrenamtlich von Ausstellungen inspirierte Poetry Slams, Improtheater-Abende und partizipative Ausstellungen.

http://www.stadtmuseum-oldenburg.de/fuehrungen-praxis/
http://www.horst-janssen-museum.de/index.php?id=5
http://www.edith-russ-haus.de/kunstvermittlung/kunstvermittlung/aktuelles-programm-undkonzept.html
http://www.edith-russ-haus.de/kunstvermittlung/kunstvermittlung/fuehrung-und-dialog.html http://www.nwzonline.de/interview/antworten-auf-janssens-kunst_a_17,0,1245329022.html

Lena Nölkenbockhoff

l.noelkenbockhoff@googlemail.com

 

Herbst 2013 Praktikum in der Museumspädagogik der Kunsthalle Emden
Frühjahr 2013 Betreuung eines Kunstprojektes des Jugendamts Braunschweig
Seit Herbst 2012 freie Kunstvermittlerin im Kunstverein Braunschweig
• Konzeption und Durchführung von Vermittlungsformaten,
• Betreuung eines einjährigen Kooperationsprojektes mit einer ortsansässigen Schule,
• Entwicklung von didaktischem Material für zum Haus und den Ausstellungen
Seit 2010 Studentin der Kunst- und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Technischen Universität Braunschweig

Ähnlich wie die Besucher einer Ausstellung bin ich als Studentin der theoretischen Fächer Kunst- und Erziehungswissenschaften mit Ergebnissen künstlerischer Produktion konfrontiert. Meine Vermittlungspraxis setzt an diesem Punkt an. Ausgehend von den Werken einer Ausstellung und den sich daraus generierenden Fragestellungen entwickeln sich meine Vermittlungskonzepte.
Vermittlung ist immer auch Positionierung, sie kann Interpretationsspielräume einengen, aber auch Möglichkeiten eröffnen. Im besten Fall ist sie ein Angebot, das aus TeilnehmerInnen AkteurInnen macht. Klassische Formate der Ausstellungsführung, so wie freie Projekte, die über die Reaktion auf bereits existierende Kunstwerke hinaus gehen und eigene (künstlerische) Handlungen evozieren, haben meiner Ansicht nach den gleichen Stellenwert. Ziel ist es immer, die individuellen Dispositionen der TeilnehmerInnen zur Grundlage und zum Ausgangspunkt der Vermittlungspraxis zu machen.
Ausgehend von einer Fortbildung im März 2013 habe ich begonnen, Elemente aus dem Darstellenden Spiel in meine Vermittlungsformate mit einzubeziehen. Das Inbeziehungsetzen des eigenen Körpers zu dem Gesamtkontext einer Ausstellung oder einzelnen Werken ermöglicht eine individuelle, sehr persönliche Auseinandersetzung. Räume werden erforscht und temporär bespielt. Ausdrucksformen erhalten ihre Wertigkeit, dadurch, dass sie unmittelbar in den Ausstellungsräumen ihren Ort haben.

http://www.kunstverein-bs.de/index.jsp?NAV=48&LNG=DE

kein Bild vorhanden

Christoph Peter Seidel

Jakobusstrasse 5
49186 Bad Iburg
Telefon: 05403/7950999
Mobil: 01712418335

ch.p.seidel@googlemail.com

 

http://www.christoph-peter-seidel.de/download/seidel_werksbuch_2013.pdf

Projekt KunstContainer: Der KunstContainer ist ein Kunstvermittlungsangebot für Menschen mit Assistenzbedarf, das 2006 von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) ins Leben gerufen wurde.
Mit der Begleitung des Künstlers Christoph Peter Seidel arbeiten täglich Menschen aus allen Arbeitsbereichen der HHO an ihren individuellen künstlerischen Fragestellungen. Gekennzeichnet wird diese künstlerische Arbeit durch regelmäßige Kolloquien, in deren Rahmen die Teilnehmer ihre Ergebnisse vorstellen und in der Gruppe diskutieren können. Ergänzend finden Exkursionen in Museen und Kunstvereinen der Region statt, die zur kulturellen Bildung der Teilnehmer beitragen.
Die Ergebnisse aus der Arbeit im KunstContainer wurden bereits in zahlreichen, auch überregionalen, Ausstellungen gezeigt.
Gleichzeitig haben sich daraus in den vergangenen Jahren zahlreiche Kooperationen mit Kulturträgern und der Industrie in der Region entwickelt (siehe dazu die Projekte in Zusammenarbeit mit der KunstHalle Osnabrück "KIK", „Lebenswert“ mit dem Diözesanmuseum Osnabrück, oder die Kooperationen mit den Firmen Karmann und Franz Wölfer Maschinenbau GmbH.).
Auf Grundlage der Inklusionsdebatte soll die Arbeit des KunstContainers zunehmend für weitere gesellschaftliche Kreise geöffnet werden:
- so zum Beispiel im offenen KunstRaum, der gemeinsam mit der Kunsthalle Osnabrück und der VHS, als ein integratives Führungsformat mit interaktiven und praktischen Anteilen etabliert wird,
- oder in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Osnabrück, Land (bbw), das seit 2012 ein Ausbildungsformat für angehende Heilerziehungspfleger zur künstlerischen Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung im KunstContainer anbietet.
Ziel des KunstContainers ist es, eine niedrigschwellige Angebot zur kulturellen Partizipation für alle kulturinteressierten Menschen in der Region zu schaffen – das Angebot des KunstContainers richtet sich daher an jeden, der in einer freien und offenen Atmosphäre Kunst erleben möchte.

https://www.os-hho.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/VA_HHO_Broschuere_KunstKontainer_OutsideArtInside_v1_1.pdf
https://www.os-hho.de/nc/angebote/kunst-und-kreativitaet/artothek.html
https://www.os-hho.de/angebote/kunst-und-kreativitaet/digitales-archiv/digitales-archiv.html
http://www.christoph-peter-seidel.de/download/seidel_werksbuch_2013.pdf

Katja Staats

katja@mopsblau.de

 

Katja Staats, geboren 1980, lebt und arbeitet in Buchholz i. d. N.; freischaffend als Künstlerin und Kunstpädagogin tätig (2007 Eröffnung der Kunstschule mopsblau – offenes Atelier); seit 2010 im Vorstand des Kunstvereins Buchholz; nach dem Studium an der Universität Osnabrück (2000-2005; Kunst, Germanistik, Anglistik; erstes Staatsexamen) Lehrtätigkeiten: allgemeinbildende Schulen, Freie Kunstschule Köln, Lüttville, Mehrgenerationenhaus Kaleidoskop Buchholz, Kulturpalast Billstedt, Kunstverein Buchholz,
seit 2004 Einzel- und Gruppenausstellungen (Hamburg, Buchholz, Osnabrück, Lüneburg, ...)
2008 1. Preis Bauhaus heute (Gruner und Jahr, Hamburg);
2011 Daniel-Frese-Preis (Lüneburg)

Die Basis der kunstpädagogischen Vermittlung in meinem offenen Atelier bildet das prozessorientierte Arbeiten an frei gewählten künstlerischen Projekten über einen längeren, kontinuierlichen Zeitraum. Die selbst im Prozess erarbeiteten Techniken bleiben im Repertoire viel stärker verhaftet und können jederzeit wieder abgerufen werden und auch auf neue Inhalte und Motive übertragen werden. Dadurch festigen sie sich und werden fester Bestandteil der künstlerischen Ausdrucksweise. Damit dieser Lernprozess möglichst früh Normalität wird, verfolge ich den Ansatz des prozessorientierten, selbstständigen Lernens und Arbeitens bereits in den Kindergruppen. Dies fördert hier neben Selbstständigkeit und demzufolge auch Selbstbewusstsein auch die Kritikfähigkeit untereinander, die Motivation und die Reproduktionsfähigkeit in selbstgewählten Lernprozessen. Für die Vermittlungspraxis in externen Kursen und Projekten liegt der Schwerpunkt meiner kunstpädagogischen Arbeit auf der Kombination von Wissensvermittlung und praktischer Festigung. So findet beispielsweise in einer Ausstellung zunächst eine Führung unter Berücksichtigung kunsthistorischer bzw. kunsttheoretischer Inhalte statt, die die TeilnehmerInnen im Anschluss in einer eigenen praktischen Arbeit bzw. in eigenen künstlerischen Arbeitsansätzen erproben, um das Gesehene, d.h. die ausgestellten Kunstwerke, zu begreifen. Dabei steht nicht das entstandene Resultat dieser praktischen Erprobung im Vordergrund, sondern die Auseinandersetzung mit der Kunst, um vor allem bei schwer zugänglichen Arbeiten die Toleranz zu erhöhen und einen Zugang zu bieten, der auch das Interesse an aktuellen künstlerischen Arbeitsweisen steigert und Denk- und Arbeitsprozesse des Künstlers nachvollziehbar macht.

http://www.mopsblau.de
https://www.facebook.com/MopsblauOffenesAtelier
http://kunstverei.m61s11.vlinux.de/wordpress/
http://www.kunstschule-koeln.de/
http://www.klangstrolche.de/kongress.php
http://www.kph-hamburg.de/index.phpview=details&id=2403AKlangstrolche+beim+Lüttville+Abschlussfest&option=com_eventlist
https://www.facebook.com/luettville
https://katjastaats.wordpress.com/
http://www.kim-art.net/preis2011.html

kein Bild vorhanden

Mona Tiltsch

monat@gmx.de, mona.tiltsch@stadt-oldenburg.de

 

2014 Koordination, Planung und Umsetzung des kunstvermittelnden und medienpädagogischen
Programms am Edith-Russ-Haus für Medienkunst Oldenburg. 2010 – 2014 Studium der Angewandten
Freizeitwissenschaft an der Hochschule Bremen (BA). 2013 Praxiserfahrungen am UNESCO
Weltkulturerbe Museum Rammelsberg. 2012 Studium Vermittlung von Kunst und Design an der
Zürcher Hochschule der Künste. 2006 – 2010 Ausbildung und Beruf als IT-Systemkauffrau

Die Darstellung von Kunst benötigt grundlegend zwar keine Erklärungen, jedoch ist es für das
Verständnis des Betrachters bedeutend Hilfestellungen zu geben. Die Intentionen der KünstlerInnen
sind nicht immer klar erkennbar. Die Wirkungsweise von Kunst ist bei jedem Menschen und jeder
Kunstrichtung / KünstlerInnen eine andere. Was ruft das Gesehene in uns wach, was verbinden wir
damit? Kunstvermittlung kann uns zu Antworten führen und anstatt zu werten dient sie vielmehr als
Wegweiser durch die freie Sprache der Kunst. Kunstvermittlung kann als Fortführung der Kunst
gesehen werden, die den BetrachterInnen das künstlerische Medium näher bringt. Kunstvermittlung
stellt ein wichtiges Glied in der Kommunikation zwischen KuratorIn und BesucherIn dar.

Nach und während Führungen und Workshops höre ich immer wieder die Worte „Achso ist das! Jetzt
verstehe ich!“. Diese Feedbacks gehören zu den großen Erfolgen, die man sich als KunstvermittlerIin
wünschen kann. Aber auch kritische Äußerungen und geäußertes Missfallen der Besucher stellen für
mich positive Momente dar, da sie zeigen, dass BesucherInnen sich mit der Ausstelllungen und dem
erarbeiteten Vermittlungskonzept auseinander setzen – auch ein wichtiges Ziel von
Vermittlungsarbeit.

http://www.edith-russ-haus.de/kunstvermittlung/kunstvermittlung/aktuelles-programm-undkonzept.html 
http://www.rammelsberg-blog.de/2013/07/ferienspass-2013-von-feuerteufeln-undfeuerwaechtern/
https://vimeo.com/19400679

Verena Voigt M.A.

Kunsthistorikerin
Kanalstr. 36
24159 Kiel
0431-38 00 757
0163 191 16 69

kontakt@verena-voigt-pr.de
www.verena-voigt-pr.de

 

Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Münster und Rotterdam. Mitarbeit in der Leibniz-Forschungsstelle in Münster. Fachbeiträge u.a. in der F.A-Z. (Geisteswissenschaften, Kunstmarkt, Beruf & Chance), dem Handelsblatt (Kunstmarkt), der Kunstzeitung, dpa (Kultur, Hamburg) und den Kieler Nachrichten (Volontariat).
Gründung des Praxisforums Kulturwirtschaft (wird derzeit wieder aufgenommen).
PR- und Kunstvermittlung: Kunsthalle Münster (ehemals AZKM), Elisabeth-Montag-Stiftung, Kunsthalle Kiel, Herbert Gerisch Stiftung, Anscharpark, Kiel/ Kunstverein Haus 8 e.V.: Kommunikation und Ausstellungen.
Gründung der Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V., Eiskeller & Himmelslöcher: Kommunikation und Ausstellungen (in Zusammenarbeit mit Hans Hs Winkler).

Die Beziehungen von Kunst und Öffentlichkeit sind sensibel. KulturKommunikation ist (für mich) gleichermaßen ein Arbeitsverfahren wie eine Haltung, Kunst als Sender, Botschafter, Vermittler von sich wandelnden Werten (in Konfliktsituationen) zu begreifen. Von Werten, die eingeschrieben sind in eigenwillige Formate – für ein besonderes Publikum, an besonderen Orten und Situationen. Ausgangspunkt der KulturKommunikation ist immer die Kunst selbst, die auf das Umfeld wirkt. KulturKommunikation zeichnet die visuellen Botschaften nach, die sich zu Denkprozessen verdichten, sich im Betrachter diversifizieren und sein Vorstellungsvermögen erweitern. Die unmittelbare Kommunikation mit dem Kunstwerk ist durch nichts zu ersetzen; von hieraus entwickelt sich der Dialog mit der Gesellschaft.
Kunst im öffentlichen Raum verlangt ihrerseits eine besondere Sensibilität, weil alles öffentlich geworden ist. Dort, wo Kunst auf historische Gebäude, politische Themen, gesellschaftliche Spannungsfelder trifft, entsteht ein Kunstbegriff, der wieder überzeugen will, künstlerisch, gesellschaftlich und politisch Position bezieht und auf Veränderung abzielt, in seiner ganzen Ambivalenz und Konfliktträchtigkeit.

www.verena-voigt-pr.de
www.kunsthalle.muenster.de
www.gfzk.net
www.kunstverein-haus-8-anscharpark.de
www.praxisforum-kulturwirtschaft.de

kein Bild vorhanden

Kerstin Vorwerk

Stadthausatelier
Offensteinstrasse 5
30451 Hannover
fon. 0511 21908120
mob. 01783331191

e-mail. Kerstin.vorwerk@yahoo.de

 

Kerstin Vorwerk, geboren 1967, wohnt und arbeitet in Hannover
Seit 1987 Ausstellungstätigkeit im In und Ausland
Seit 1990 Stipendien, Preise für Malerei und Zeichnung
Seit 1998 Entwicklung partizipatorischer Projekte, Themenausstellungen im Innen- und Außenraum
Seit 2010 Konzeption und Durchführung
verschiedener Workshopformate
Studium an der FH Hannover, Meisterschülerin (1987-1994)
Zweitstudium an der Kunstakademie Düsseldorf (1992-1994)
Lehrbeauftragte für Malerei, FH Hannover, FB Kunst und Design (1999-2000)

Im Mittelpunkt meines Beitrags zur Kunstvermittlung steht der Prozess der Übertragung und Übersetzung von Installation, Objekt, Malerei, Zeichnung in Worte und Texte.
Auf den immer neuen Spuren nach bereits visuell eingeschmolzenen Text-Bildbezügen in unserem Kulturkreis wird ein unmittelbares „Reagieren in Wort und Text“ auf das gegenwärtig Erlebbare direkt vor dem Kunstwerk zur Drehscheibe. Dabei interessiert mich den einzigartigen Prozess zum Klingen zu bringen, der die verschwiegenen Grenzen beim Aneignen von Kunstwerken überschreitet.
Ziel ist immer auch eine unmittelbare Art der Enthüllung, bei der das Material „Wort“, um seine Wirkkraft erforscht wird.
„Viele Wissenschaftler sind überzeugt, dass Worte uns grundsätzlich beim Denken helfen. Laut Lera Boroditsky ist die Sprache zwar keine Voraussetzung für das Denken – auch Babys können denken, bevor sie sprechen doch erst sie ermöglicht komplexe Gedankengänge. Sie erlaubt uns, Ideen unendlich neu zu kombinieren und daraus neue Ideen zu kreieren. So können wir sogar über Dinge sprechen, die es gar nicht gibt. Sprache ermöglicht eine unendliche Kreativität. Sie ist wie ein Motor fürs Denken. “
Inwiefern evozieren und deuten Worte individuelle und kollektive Bilder?
Hier wird das Ermitteln von bewussten und unbewussten Prozessen der Kommunikation immer wieder auf ganz unterschiedlichen Ebenen wie Poesie, Manipulation, Macht und Intension des Sprechers_Betrachters _Schreibers neu initiiert und erforscht. Es wird sowohl die sich ständig wandelnde Produktion von Bedeutungszusammenhängen untersucht als auch die Produktion von „wörtlichem Empfinden“ gefördert und ausgelotet. Dabei werden tiefere Einsichten sowohl im Spüren als auch im Befragen der künstlerischen Anliegen inspiriert. Zeitgleich werden die Verwendung individueller Rituale, Gewohnheiten und der Umgang mit Neuschöpfungen im alltäglichen Gebrauch von Muttersprache oder Fremdsprache der Workshopteilnehmer zum Spiegeln gebracht.

-Kunstverein Langenhagen, Archiv
-Kunstverein MEEKUNSTRAUM Steinhude:
2013 Schreibwerkstatt zu Timm Ullrichs „im Glashaus“, 5 Installationen auf der Insel Wilhelmstein,
2014 Schreibwerkstatt in Vorbereitung

kein Bild vorhanden

Giso Westing

giso.westing@googlemail.com

 

Giso Westing, geb. 1955, studierte bei Lienhard von Monkiewitsch und Alfred Winter-Rust Malerei an der HBK Braunschweig. Von 1982 bis 1986 verschiedene Lehraufträge, u. a. 2 Jahre Professorenvertretung für Grundlehre. Seit 2008 Lektürekurse am Institut für Praktische Philosophie „Reflex“ bei Gerhard Stamer. Seit 2011 Kurator der Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen.
Sein Werk wurde mit verschiedenen Preisen wie dem Rom-Preis Villa Massimo, dem Bernhard-Sprengel-Preis oder dem Kunstpreis der SPD-Landtagsfraktion gewürdigt. Die eigene Arbeit als Maler sowie private Studien der Philosophie und die Tätigkeit als freier Kurator sind Elemente seines Verständnisses von Kunst und deren Ausübung.

Die Gesellschaft für Kunstförderung in Niedersachsen versteht sich als Institution, die die Lücke zwischen den Museen und großen Kunstvereinen, die, aufgrund ihres internationalen Anspruchs, hiesige, profilierte Künstler aus Niedersachsen nicht zeigen mögen, schließen will, indem sie gerade diesen ein Forum gibt.
Aus ebendieser, was gute Ausstellungsmöglichkeiten betrifft, unterversorgten Situation für die Künstler – in einer mit Kunst vielseitig versorgten Stadt, wie Hannover, ergibt sich unser Profil. Als „Künstlerkurator“ sehe ich meine Aufgabe darin, zwischen den mir bekannten Intentionen der Künstler und dem Publikum zu vermitteln. Gleichzeitig sehe ich die Gefahr, dass die Differenz zwischen den Werken und dem allgemeinen Zustand der Gesellschaft durch voreilige Vereinnahmung nivelliert wird. Es geht darum, das Nichtzuvermittelnde zu vermitteln – und zugleich in seinem Anderssein zu erhalten; dieser Pseudowiderspruch betrifft das Geistige – oder den Gehalt der Kunst, ihre Notwendigkeit und schließlich unseren Gewinn aus ihr. Mein Geschäft ist der schwierige Spagat zwischen erklärender Vermittlung und dem Beschützen der Kunst vor dem auf Dauer zersetzenden „Eventmechanismus“. Kunst ist auch Kritik, die ästhetischen Genuss gewähren kann, aber nicht muss. Wenn die Auseinandersetzung mit Kunst eine Erkenntnis im Bereich des Ästhetischen mit sich bringt, ist das schon viel.

www.galerie-zufall-glück.de/

Niko Wolf

no.wolf@gmx.net

http://wolfniko.wordpress.com/
http://www.kim-art.net/preis2012.html

 

Geboren 1982, lebt in Jesteburg und Berlin; 2002/03 Auslandsaufenthalt in Frankreich, 2004-2008 Studium an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg (Schwerpunkt: Bildhauerei und Performance bei Prof. Elke Wolf), seit dem Diplom 2008 diverse Aufträge als Künstler und Kunstpädagoge: Leitung der Kunstvermittlung an der Kunststätte Bossard und deren Kooperationen mit Schulen, Kunstpädagogik im Kunstverein Buchholz, Kulturpalast Hamburg, Bienenbewegung (Berlin), MS Dockville (Hamburg) und anderen Projektträgern. Diverse Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Daniel-Frese-Preis 2012 (Lüneburg).

Kunstvermittlung eröffnet einen Raum, in dem eine Auseinandersetzung mit einem Werk der Bildenden Kunst, kulturellen Zeugnissen oder einem Thema der Alltagswelt stattfindet. Zumeist ist diese Beschäftigung verbunden mit einem künstlerisch-kreativen Gestalten, das im Prozess des erfolgreichen Schaffens ein mögliches Scheitern impliziert. Eigene Vorstellungen bildnerisch umzusetzen, handwerkliches Geschick zu nutzen oder kreative Lösungsansätze im Gestaltungsprozess zu entwickeln, erscheinen oft als unüberwindbare Hürden. Dabei lohnt es sich für den individuellen Ausdruck, umsichtig mit persönlichen Zweifeln und Eigenheiten umzugehen, mutig am Werk weiterzuarbeiten und gefühlte Hindernisse als Teil eines am Ende erfolgreichen und beglückenden Schaffensprozesses zu verstehen.
Meine Rolle als Kunstvermittler verstehe ich als "Ermöglicher" und "fachkundigen Begleiter" für Erfahrungen im Kontext ästhetischer Wahrnehmung und künstlerischen Handelns. Ziel ist im optimalen Fall ein selbsttätiges, selbstbestimmtes künstlerisches Gestalten und die Beschäftigung mit Bildender Kunst, das in den nie abgeschlossenen Prozess des Lernens der Beteiligten einfließt und somit der Bildung von Persönlichkeit dient.

Kunstvermittlung basiert für mich auf einem freikünstlerischen Ansatz, der meine stete Beschäftigung mit der Bildenden Kunst und das eigene künstlerische Schaffen als kreative Ausgangsbasis für das Anleiten von Werkbesprechungen und künstlerisch-praktischen Gestalten nimmt.

Als Schwerpunkt hat sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen herauskristallisiert: Verschiedene Vermittlungsformate im Kontext von Ausstellungen, die Kooperation von Schule und Museum aber auch Projekte, die sich nicht direkt mit Kunst in Ausstellungen und Sammlungen beschäftigen, wie z.B. eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Großstadt als Lebensraum oder Bienen in der Stadt.